Straßengüterverkehr ist keine Freizeitbeschäftigung - Fuhrgewerbe-Innung Berlin-Brandenburg e. V. kritisiert Ankündigungen von Bundesverkehrsminister Tiefensee zur Staubekämpfung als diskriminierend

Rechtzeitig zur beginnenden Feriensaison pflegt Bundesverkehrsminister Tiefensee wieder das alte Feindbild LKW auf deutschen Autobahnen. Demnach stört der LKW-Verkehr nur durch angeblich übermäßige Autobahnnutzung und Überholvorgänge. Allein das in den Medien wiedergegebene Zitat des Ministers „Wer unbedingt zwischen sechs und neun Uhr am Frankfurter Kreuz unterwegs sein will, muss mehr bezahlen als der LKW-Fahrer, der die Autobahn zwischen neun und 15 Uhr nutzt“ zeugt von völliger Unkenntnis der Praxis im Transportgewerbe. Schließlich bestimmen die Anforderungen der Kunden – damit letztendlich auch des Bürgers! – sowie die unter tatkräftiger Mithilfe des Verkehrsministeriums seit zwei bzw. einem Jahr deutlich verschärften Arbeits-, Lenk- und Ruhezeitvorschriften für LKW-Fahrer die Tourendisposition in den Transportunternehmen, nicht die Lust und Laune, im Berufsverkehr den Stau mit den Pendlern zu teilen.

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